Ein bisschen was von allem

In diesem Post werde ich erzählen, was Sonntag passiert ist. Das liegt daran, dass ich die letzten Tage entweder zu müde war, um zu posten, oder einfach keine Zeit dafür hatte.

Der vorgestrige Tag war einer der (relativ wenigen) Tage in meinem Leben, der es wert war, gelebt zu werden. Nachdem wir um halb neun aufgestanden waren und dann ein bombastisches Frühstück zu uns nehmen durften, habe ich nochmal geduscht und dann mussten wir auch schon los. Es ging auf die Autobahn in Richtung Hamburg. Und dann weiter nach Hodenhagen. Dort befindet sich eine Mischung aus Safari- und Freizeitpark. In diesem Verbrachten wir ca. 11 Stunden. Und was wir da alles so gemacht/gesehen haben, das wird im Folgenden geschlildert werden.

Der Ausflug begann mit einer halbstündigen Anstehzeit. Wenn man nämlich die ganzen Tiere im Safaripark bewundern will, hat man drei Optionen: 1.Man fährt mit dem eigenen Auto durch den Park 2. Man fährt mit einem Jeep, da sind dann ca. 24 Leute drinnen, aber man sieht nicht alles 3. Man fährt mit dem Bus. Da mein Opa aber Angst vor Schäden am Auto hat, fällt 1. weg. Nicht alles zu sehen ist natürlich auch nicht so super. Also nahmen wir fürs erste die 3. Möglichkeit. Der Haken: Das Anstehen. In der prallen Sonne. Die hat mir übrigens einen rechteckigen Sonnenbrand quer übers Décolleté beschert. Rechteckig, weil meine Schultern schon braun waren und das Oberteil so eins ist, was aussieht, als sei es trägerlos gedacht und dann habe man festgestellt, dass es rutscht und die Träger nachträglich angenäht. Das kann ganz gut aussehen, muss es aber nicht (natürlich finde ich es bei meinem Top schön, sonst würde ich es ja nicht tragen.)

Also war es ziemlich warm, um nicht zu sagen heiß, während wir anstanden. Daher bekamen ich und meine Sis auch Lust auf Eis. Der Kiosk, der geschickt neben der Warteschlange platziert war, verkaufte so etwas. Da gab es das Magnum Temptation, welches ich dann gleich probiert habe. Meine Schwester war nicht zu neuen Entdeckungen bereit und vertraute aufs gute, alte Magnum Mandel. Der Haken: Man durfte kein Eis mit in den Bus nehmen. Das stand zwar am Bus, aber nicht am Kiosk. Dumm gelaufen. Also mussten wir das Eis in doppelter Geschwindigkeit essen, um noch in unserem Bus mitfahren zu können, da unsere Großeltern uns Plätze frei gehalten hatten. Welch eine Vergeudung von potentiellem Genuss.

Als wir schließlich im Bus saßen, ließen wir uns auf eine Reise durch Afrika, Amerika, Russland, Asien, Afrika und andere Teile der Welt entführen. Damit meine ich natürlich nur, dass wir uns die Tierwelten der betreffenden Regionen ansahen. Hierbei war eine Zone besonders interessant, nämlich die Löwenzone. Wir haben Löwen bei einem Verhalten beobachten dürfen, welches gleich in meherer Hinsicht untypisch ist: Zum einen waren sie mittags aktiv. Sie sind hermgelaufen und haben sogar herumgetollt. Das ist ungewöhnlich. Was aber schon fast unnatürlich ist: Die Löwen sind im Wasser herrumgetollt. Sie haben sich gebalgt und sind dabei freiwillig durchs Wasser gelaufen. Obwohl Löwen in freier Wildbahn weder zum Trinken ins Wasser gehen noch ihre Beute ins Wasser verfolgen, wenn sie dorthin flüchten. Diese Löwen sind schon merkwürdig.

Was auch cool war, waren die Flamingos, die auf ein Klatschzeichen und einen Befehl hin alle ihre Köpfe hoben. Und der Hirsch, der seinen Kopf in den Bus gesteckt hat und sich füttern gelassen hat. Oder die Giraffe, die das selbe getan hat. Oder die ganzen Tierbabys. Oder das Elefantenbaby. Oder der Streichelzoo mit gezüchteten Minipferden aus Amerika, Rehen, Ziegen und Schafen (die Rehe haben sich streicheln lassen. Fühlt sich nicht sehr anders an als ein Pferd oder eine Ziege). Es gab ziemlich viele coole Sachen, die will ich hier aber nicht alle ausführen.

Irgendwann war die Bustour dann vorbei. Danach haben wir die Freizeitparks angesehen und doch noch die Jeeptour gemacht. Aber zuerst: Die Parks. Ich habe folgende Attraktionen besucht (geordnet danach, wie sehr sie mir gefallen haben): Den Freefalltower, die Wildwasserbahn, den „Condor“, eine Miniachterbahn, das Kettenkarussel (ja, manchmal bin ich so albern) und die Schiffsschaukel. Ich hasse Schiffsschaukeln. Aber meine Schwester wollte umbedingt. Freefall war echt geil. Dann gabs da auch noch so etwas, das aussah wie ein Riesenrad. Aber es hat sich schnell gedreht. Und die Kabinen waren so montiert, dass man am höchsten Punkt auf dem Kopf stand. Das war etwas merkwürdig, dieses Ding. Aber es hat Spaß gemacht.

Dann gab es da noch die Jeeptour. Die war viel kürzer als die Bustour, hatte aber ein paar „Special Effects“. Es gab Brüllgeräusche von Tieren u. ä., aber es waren auch solche Sachen wie Windmaschinen, Mini-Feuerspuck-Vulkane, Wasser spritzende Affenpuppen und „Wasserlöcher“… Es war also auch ganz gut. Zudem befand sich direkt am Anfangspunkt dieser Tour ein Käfig mit weißen Tigern. Die sind soooooooo schön!!!! Elegant und kräftig. Wunderschön. Fast schon perfekt. Nahezu unübertroffen.

Entschuldigung, manchmal werde ich so… Ich hatte übrigens an diesem Tag eine sehr… merkwürdige, aber auch sehr besondere Begegnung. Ich habe die Hand eines Hulman gehalten. Das sind die heiligen Affen Indiens. Und sie sind extrem süß. Und sehr menschenähnlich. Das war super. Ansonsten gibt es zu Sonntag nichts mehr zu sagen.

~ von Sarah am Juli 30, 2008.

Eine Antwort schreiben