Überlack
Dies soll nun der Beginn meines eigenen Blogs sein. Nun wird sich den meisten die Frage aufdrängen: Warum Überlack? Überlack ist für mich zum Symbol für etwas ohne Zusammenhang, oder zumindest für etwas mit einem Zusammenhang, der den meisten Menschen ein Rätsel ist. Er ist der Inbegriff des Sinnlosen und überflüssigen, er ist etwas, was die Welt nicht wirklich braucht. Daher heißt dieser Blog Überlack: Er ist eigentlich überflüssig, aber manche Menschen (die sicherlich vollkommen wahnsinnig sind) nutzen ihn dennoch, solange ihnen langweilig ist. Wer weiß, vielleicht werden hier ein paar wirkliche Perlen der Lyrik und Literatur geboren… Vielleicht auch nicht. Es kann durchaus passieren, dass ich diesen Blog nach wenigen Tagen schon vergesse. Ich hoffe allerdings, dass ich hier einige meiner Geistesblitze (siehe Überlack) verewigen werde.
Nun möchte ich aber erst einmal ein bisschen die Ereignisse des letzen Schuljahres, die für mich relevant waren, zusammenfassen: Ich habe das LGH, meine Internatsschule, noch nicht verlassen. Meine Zimmerpartnerin, Leonie, die einige Züge eines Emos hat, die aber trotzdem phantastisch ist, hat mir einige schlaflose Nächte beschert. In vielen dieser Nächte haben wir uns über Dinge, die in unserem Leben maßgebliche Rollen spielen, unterhalten. Dazu zählen zum Beispiel Boxershorts, Bauchmuskeln, Gaspard Ulliel, Jared, Kyle, Caleb, Überlack, Spanier, Gordische Knoten und die interessante Auswahl zwischen Schlagsahne, Schokosoße und Weed. Andere Leute, dazu zählen vor allem Margie und Lena, haben mir auch schlaflose Nächte beschert, die nicht weniger spaßig waren. Meine Kochfreundschaft mit Lydia habe ich dieses Jahr weniger intensiv gepflegt, das werde ich allerdings nächstes Jahr nachholen. Meine anderen Freundschaften glichen eher Achterbahnfahrten, sie haben aber alle mein Leben in irgendeiner Weise bereichert.
Ich habe dieses Jahr zugenommen und fast keinen Sport mehr gemacht. Das muss wohl am Jahrgang liegen. Ich denke, ich werde einiges an meinem Leben ändern, dazu zählen meine Ernährung und mein „Sportkonsum“. Überhaupt habe ich mir vorgenommen, mich radikal zu ändern. Nächstes Jahr komme ich in eine neue Klasse, daher kann ich neu anfangen. Das bezieht sich auf alles: Meine Kleidung, meinen Stil, meine Art zu reden, meine Lebenseinstellung… Das soll alles fröhlicher und positiver werden. Ich will zur Optimistin mutieren. Ob mir das gelingen wird? Wir werden sehen. Ich will jedenfalls einen besseren Start bekommen als in der letzten Klasse.
Nun sind also Ferien. Was werde ich nur sieben Wochen lang ohnen meine allerbesten Freundinnen machen? Nun ja, ich habe ein Jahr Französisch nachzuarbeiten. Dann gehe ich meine Familie zwei Wochen lang besuchen. Anschließend werde ich drei Wochen lang arbeiten und ebenjene überragenden Freundinnnen besuchen gehen. Abschließend wartet eine Woche italienische Schweiz, Ascona, auf mich. Alles in allem habe ich also genug zu tun und mit Sicherheit auch genug zu berichten. Ich freue mich, trotz des vermeindlichen Stresses, schon auf die nächsten Wochen. Und, wer weiß, vielleicht wird ja nach den Ferien alles anders und besser sein, sogar das Mensaessen? Man kann das nur hoffen…
Und bitte verzeiht mir, wenn schon dieser Eintrag keinen roten Faden hat, denn ich habe ihn schließlich größtenteils mitten in der Nacht verfasst…
Schöne Ferien und auf bald!

Gaspard Ulliel *.*
Ähm … tut mir leid. Nur so eine Reaktion auf den Namen.
So hier stehe ich nun also und schreibe den allerersten Kommentar in deinen Blog – und ich muss sagen: Spitze!
Du fängst verdammt gut an, besser als einige andere Blogger es getan haben (wir erinnern uns auf bihly bei blogspot^^). Und der Titel deines Blogs – ich musste lachen. Vielleicht, weil ich den Insider kenne, aber – DAUMEN HOCH UND MACH WEITER SO!!!
(und vergess den Blog nicht!!!)